Winkelmann MSR Technology errichtet neue Produktion in Auburn, AL

PARIS - 19.06.2016 - Winkelmann MSR Technology, ein materialverarbeitendes Unternehmen aus Ahlen, verkündete heute auf der Paris Air Show, dass es in eine neue Fertigung im Bundesstaat Alabama investieren wird. Das Projekt sieht vor, in den nächsten fünf Jahren $12 Mio. zu investieren und dabei 50 qualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen.

Diese neue Fertigungsstätte in Auburn firmiert unter dem Namen Winkelmann Flowform Technology und wird, unter anderem, für Kunden aus den Bereichen Luft- und Raumfahrttechnik und Wehrtechnik produzieren. Das Unternehmen verarbeitet Metalle im Flowformingverfahren, welches verschiedenartige und spezialisierte Zylinder und Kegel hervorbringt, die dann in den genannten Industriebereichen Anwendung finden. Zum Produktspektrum gehören beispielsweise Lamellenträger, Antriebswellen, Hydraulikzylinder und Motorgehäuse.

Der Familienbetrieb konnte sich bereits mit der Gemeinde Auburn einig werden. Dort ist man sehr über die Schaffung der Arbeitsplätze erfreut und wird eng mit dem Ahlener Unternehmen kooperieren, um ihnen dort einen reibungslosen Einzug und Produktionsstart zu gewährleisten.

Dem Ausbau des bestehenden Produktionsgebäudes in Auburn ging eine Standortsuche voraus, bei der Winkelman von Pons Atlantic Partners unterstützt wurde. Das Berliner Beratungsunternehmen ist seit Jahren in der transatlantischen FDI Community etabliert und trägt regelmäßig mit erfolgreichen Projekten der Standortsuche dazu bei. Durch diese jahrelange Erfahrung weiß man bei Pons worauf es Unternehmen bei der Suche nach einem neuen Standort ankommt. "Häufig sind die Nähe zum Kunden sowie die Verfügbarkeit von qualifizierten oder gar spezialisierten Arbeitskräften ausschlaggebend. Zudem ist oft die Gebäudebeschaffenheit wichtig, sodass darin in kürzester Zeit und ohne, oder nur mit geringen Aufwand, spezielle Maschinen installiert werden können. Diese Kriterien trafen auch bei der Site Selection für Winkelmann MSR Technology zu, wodurch die Wahl des Standortes letztendlich auf Auburn in Alabama fiel", erläutert Thomas Schwegmann, Geschäftsführer von Pons Atlantic Partners.

Winkelmann MSR Technology ist Teil der Winkelmann Group und kann als solches auf eine lange und stolze Tradition zurückblicken. Seit der Gründung im Jahre 1898 befindet sich das Unternehmen in Familienbesitz und ist durch mehrere Übernahmen stetig gewachsen. So konnte die Winkelmann Group ihre Kompetenz erweitern, sodass das heutige Produktspektrum für mehrere Industriebereiche zustande kam.

Kayser Automotive erweitert Standort in Fulton, KY

FULTON, Kentucky - 17.01.2017 - A. Kayser Automotive Systems, die US-Tochtergesellschaft des deutschen Familienunternehmens Kayser Automotive Systems GmbH hat angekündigt, in den Ausbau ihres Standortes in Fulton, KY zu investieren. Dabei wird das Unternehmen $26 Millionen aufwenden, um in ein benachbartes Gebäude einzuziehen und weitere 100 Mitarbeiter anzustellen.

2013 gab Kayser Automotive bekannt, einen ersten US-Standort in Fulton zu eröffnen und von dort aus Automobilhersteller zu beliefern. Seither musste das Unternehmen seine Produktion der rasant angestiegenen Nachfrage anpassen und sieht in der bevorstehenden Werkserweiterung eine geeignete Lösung. Stefan Schütte, Geschäftsführer von Kayser Automotive Systems USA, betont dabei, dass es sich bei der Entscheidung in Fulton zu bleiben um ein optimales Szenario handelt. So kann das Unternehmen bestehende Infrastruktur nutzen, während die Gemeinde und der Staat Kentucky von zusätzlichen Arbeitsplätzen profitieren.

Der Entscheidung, den Standort in Fulton auszubauen, gingen Verhandlungen mit der Gemeinde und dem Mieter des zukünftig von Kayser genutzten Gebäudes voraus. Die MVP Gruppe, welche in dieser Halle Duftkerzen und Haushaltsaccessoires herstellte, wird ihre Produktion nun innerhalb von Kentucky verlegen. Die Verhandlungen verliefen über Monate hinweg und umfassten weitreichende Aspekte wie finanzielle Wirtschaftsförderungen, Joberhaltung und logistische Umsetzung. Das Ergebnis bedeutet für alle Parteien eine Verbesserung des Status quo.

Sowohl bei der initialen Standortsuche 2013 als auch bei den Verhandlungen zur Produktionserweiterung wurde Kayser Automotive vom Berliner Beratungsunternehmen Pons Atlantic Partners unterstützt. Spezialisiert auf Standortsuche in den USA, weiß man dort worauf es bei der Eröffnung einer Produktion in den USA ankommt. Zum Erweiterungsprojekt von Kayser Automotive äußerste sich Thomas Schwegmann, Geschäftsführer von Pons: "Die Herausforderung dieser Verhandlungen lag darin, ein für alle Parteien zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen. Mit dem unterzeichneten Memorandum of Understanding ist uns dieses sehr gut gelungen."

[Grafik] Export in die USA stark wie nie zuvor

[Grafik] ort in de USA starkt wie nie zuvor

Quelle: FAZ

Möller Tech eröffnet neuen Standort in Woodstock, Alabama

WOODSTOCK, Alabama - 18.10.2016 - Der Bielefelder Plastikproduzent und Automobilzulieferer Möller Tech gibt bekannt, dass das Unternehmen eine neue Produktionsstätte in Alabama eröffnen wird. Im Rahmen dieses Ansiedlungsprojektes wird Möller Tech $28 Millionen investieren sowie rund 200 Arbeitsplätze schaffen.

Bei der Suche nach dem neuen Standort wurde das Unternehmen von Pons Atlantic Partners begleitet. Das Berliner Beratungsunternehmen, welches sich auf Standortsuche in den USA spezialisiert, weiß worauf es bei der Suche eines neuen Standortes ankommt. "Die Verfügbarkeit von geeigneten Arbeitskräften sowie die Nähe zum Kunden stellten wichtige Kriterien für die Auswahl des neuen Standorts dar", so Thomas Schwegmann, Geschäftsführer von Pons Atlantic Partners.

Am neuen Standort in Woodstock, Alabama wird hauptsächlich für Mercedes Benz produziert werden, deren Werk im benachbarten Vance liegt. Durch diese geographische Nähe kann Möller Tech den Kunden kostengünstig und effizient beliefern. Mit dieser Produktion in Alabama eröffnet Möller Tech bereits das dritte Werk auf dem nordamerikanischen Kontinent. Zuvor wurden bereits Produktionen in Shelby, Michigan und Elberton, Georgia eröffnet. Mit dem neuen Werk hat sich Möller Tech erneut als weltweit präsenter Partner der Automobilindustrie platziert. Auch die Gemeinde Bibb County freut sich über die angekündigten Arbeitsplätze und erwartet dadurch einen Rückgang der Arbeitslosenquote die zurzeit bei 6% liegt. Möller Tech wird dann der drittgrößte Arbeitgeber in Bibb County sein.

Möller Tech gehört zur Möller Group und ist deren weltweiter Partner für die Automobilindustrie und beliefert diese mit Kunststoffteilen. Zu den Kunden gehören nahezu alle namhaften Hersteller unter anderem in Europa, China und den USA. Dabei kann das Unternehmen auf eine lange Tradition zurückblicken: vor über 250 Jahren wurde es als metallverarbeitender Betrieb gegründet und befindet sich seither in Familienbesitz.

Frankreich ist nicht mehr Deutschlands größter Kunde

Frankreichs Wachstum ist so schwach, dass das Land in der Export-Rangliste Deutschlands auf Platz zwei zurückfällt. Das meiste Geld kommt jetzt von anderswo.

Die Vereinigten Staaten haben Frankreich nach mehr als einem halben Jahrhundert als wichtigsten Kunden der deutschen Wirtschaft abgelöst. Die deutschen Warenexporte in die Vereinigten Staaten schnellten 2015 um fast 19 Prozent auf 114 Milliarden Euro nach oben, wie aus Daten des Statistischen Bundesamtes hervorgeht.

Die Ausfuhren nach Frankreich wuchsen dagegen nur um 2,5 Prozent auf 103 Milliarden Euro. Damit endet eine Ära: Das Nachbarland war seit 1961 ununterbrochen und nahezu unangefochten der größte Abnehmer deutscher Waren.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hält den Aufstieg der USA zur Nummer eins nicht für ein Strohfeuer. „Das ist eher ein langfristiger Trend“, sagt DIW-Konjunkturexperte Simon Juncker. Ein Grund dafür sei die höhere Wachstumsdynamik in den Vereinigten Staaten. Die weltgrößte Volkswirtschaft legte im vergangenen Jahr um 2,4 Prozent zu, Frankreich mit 1,1 Prozent nicht einmal halb so stark.

Das Bild dürfte in diesem Jahr ähnlich aussehen. Die Industriestaaten-Organisation OECD rechnet für 2016 mit einem Anstieg des Bruttoinlandsproduktes in den Vereinigten Staaten von 2,0 Prozent, während für Frankreich nur 1,2 Prozent erwartet werden.

“Es überrascht nicht, dass die USA der wichtigste Handelspartner Deutschlands sind“, sagt auch der Präsident der Amerikanischen Handelskammer in Deutschland, Bernhard Mattes. „Die amerikanische Wirtschaft erfährt derzeit einen stabilen Aufschwung, der deutschen Unternehmen zugutekommt. Dazu gehören niedrige Energiepreise, ein vergleichsweise niedriges Lohnniveau in den USA sowie der schwache Außenwert des Euro gegenüber dem Dollar.“

Der Euro hat angesichts der extrem lockeren Geldpolitik der EZB seit Mitte 2014 um rund ein Fünftel zum Dollar abgewertet. „Der Wechselkurseffekt hat relativ deutlich die Auslandsnachfrage angeschoben“, erläutert DIW-Experte Juncker. Mit Frankreich teilt Deutschland dagegen die gemeinsame Währung, weshalb es hier keinen Impuls durch die Abwertung gibt.

Mattes rechnet unterdessen mit einer anhaltend starken Nachfrage. „Die USA zählen Deutschland aufgrund seiner Kernkompetenzen im Maschinen- und Anlagenbau sowie der Auto- und Chemieindustrie zu einem wichtigen Partner, der bei der dringend notwendigen Re-Industrialisierung der US-Wirtschaft helfen kann“, so Mattes, im Hauptberuf Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH. „Aus 'Made in Germany' wird 'Made with Germany', weswegen die Aussichten für deutsche Unternehmen und ihre Tochtergesellschaften in den USA positiv bleiben dürften.“ Einen zusätzlichen Schub könne es bei Abschluss des angedachten Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA geben. Dieses würde Handelshürden abbauen und den Warenaustausch zusätzlich fördern.

Quelle: FAZ/Reuters

Hago Automotive eröffnet neuen Standort in Iuka, Mississippi

JACKSON, Mississippi - 18.12.2015 - Gouverneur Phil Bryant sowie Vertreter des metallbearbeitenden Unternehmens hago Automotive Corp. kündigten heute an, dass das Unternehmen eine Produktion in Iuka, Mississippi eröffnen wird. Das Ansiedlungsprojekt entspricht einem Investitionsvolumen von $10 Millionen und wird 80 neue Arbeitsplätze schaffen.

"Wir freuen uns sehr darauf, den Betrieb in Iuka aufzunehmen und von nun an ein Teil der Geschäftswelt Mississippis zu sein. Der neue Standort wird es hago Automotive ermöglichen, unsere US Kunden effektiv und effizient zu beliefern," so Jörg Göppert, Geschäftsführer von hago Automotive Corp. "Wir bedanken uns insbesondere bei den staatlichen und regionalen Wirtschaftsförderern für deren Unterstützung bei den finalen Vorbereitungen am neuen Standort."

Bei der Standortsuche wurde hago von Pons Atlantic Partners unterstützt. Als Experten im Bereich Standortsuche konnte das Berliner Beratungsunternehmen das Gebäude in Iuka als idealen Kandidaten für hagos neue Produktionsstätte identifizieren. Thomas Schwegmann, Geschäftsführer von Pons Atlantic Partners, erklärte, dass ein bestehendes Gebäude, welches schnell und ohne großen Aufwand an die Anforderungen von hago angepasst werden kann, ein ausschlaggebendes Kriterium für die neue Location war.

Das Unternehmen ist die US-Tochtergesellschaft der deutschen hago Feinwerktechnik GmbH aus Küssaberg. Dort wurde die Firma vor über 40 Jahren als Werkzeugbauunternehmen gegründet und ist seither zu einem spezialisierten Unternehmen der Metallblechbearbeitung herangewachsen, welches weltweit Kunden beliefert.

In Iuka wird hago in Zukunft folgende Dienstleistungen für seine Kunden anbieten: automatisiertes Stanzen mit 400t Pressen, Umformtechnik mit 630t Pressen, verschiedene Laserschweißanwendungen, Bearbeitung, Reinigung und Säuberung von Teilen sowie die Herstellung von Baugruppen. Am neuen Standort werden auch eine Werkzeugbauabteilung sowie ein Testlabor integriert sein.

Automobilzulieferer Fritz Winter Eisengießerei eröffnet neuen Standort in Franklin, Kentucky

Das Unternehmen wird nahezu $194 Millionen in Neue Gießerei investieren & über 300 Arbeitsplätze schaffen

Frankfort, KY - 10. Dezember 2015 - Der neue Gouverneur von Kentucky, Matt Bevin, gab heute bekannt, dass die Fritz Winter Eisengießerei GmbH & Co. KG eine neue Gießerei und Produktionsstätte in Franklin, Kentucky eröffnen wird. Dazu will der Automobilzulieferer insgesamt $193,7 Millionen investieren und 343 Arbeitsplätze schaffen.

Das Unternehmen plant den Bau von Produktionsgebäuden mit einer Gesamtfläche von über 20.000m² im sogenannten Wilkey North Industrial Park in Franklin. Mit den Bauarbeiten der neuen Gießerei kann bereits Anfang 2016 begonnen werden, sodass die ersten Bremsscheiben für Kunden auf dem US Markt im Laufe des Jahres 2017 ausgeliefert werden können.

"Der neue Standort in Franklin erfüllt alle unsere Kriterien, insbesondere was verfügbare Arbeitskräfte, Ausbildungsmöglichkeiten sowie die Nähe zu unseren Kunden angeht. Für die Unterstützung die wir von den Wirtschaftsförderungen in der Stadt Franklin und des Staates Kentucky erhalten haben sind wir sehr dankbar und wir freuen uns auf unsere Zukunft in Kentucky", so der Geschäftsführer von Fritz Winter, Jörg Rumikewitz, über den neuen Standort.

Die günstige Lage zwischen den europäischen Automobilherstellern im Süden der USA und den US Herstellern im Norden bietet laut Rumikewitz eine hervorragende Ausgangsposition, um neue Kunden zu gewinnen.

Die Fritz Winter Eisengießerei wurde 1951 in Stadtallendorf gegründet und hat sich seither zu einem weltweit führenden Hersteller von gusseisernen Zylinderblöcken und -köpfen, Bremsscheiben und -trommeln, Schwungrädern und Hydraulikgehäusen etabliert. Der Export in die USA begann bereits 1966 und zu den internationalen Kunden gehören Hersteller der Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie. Durch innovative Werkstoffentwicklung und Verbesserung von Materialeigenschaften war es Fritz Winter möglich, sich vorteilhaft auf dem internationalen Markt zu positionieren. Seit der Gründung verbleibt das Unternehmen in Familienbesitz und beschäftigt weltweit 3.700 Arbeitnehmer.

Für die Standortwahl beauftragte Fritz Winter das Beratungsunternehmen Pons Atlantic Partners GmbH aus Berlin. Nachdem weit über einhundert potentielle Standorte nach den Anforderungskriterien von Fritz Winter untersucht wurden konnten Pons Atlantic Partners das Gelände in Franklin als idealen Standort für die Projektansiedlung identifizieren. "Hauptgrund hierfür waren die kurze Distanz zu Kunden sowie geringere Nebenkosten im Vergleich zu anderen Kandidaten. Vor allem auch bei den Stromkosten konnten wir für Franklin vergleichsweise günstige Preiskonditionen feststellen und diese zugunsten unseres Mandanten verhandeln", verkündete Thomas Schwegmann, Geschäftsführer von Pons Atlantic Partners.

Am 10. Dezember 2015 beschloss die Wirtschaftsförderungsbehörde des Staates Kentucky (Kentucky Economic Development Finance Authority), dass Fritz Winter für den Standortaufbau in Franklin Förderungsmittel in Höhe von $5,69 Millionen erhalten wird.

USA nun wichtigster deutscher Exportmarkt

19.10.2015

Amis lieben „Made in Germany“

Mehr als fünf Jahrzehnte war Frankreich wichtigster Kunde der deutschen Exporteure. Nun hat Deutschland erstmals mehr Waren in die boomende USA geliefert. Das dürfte auch am günstigen Euro-Dollar-Kurs liegen.

Wiesbaden. Die USA haben Frankreich als wichtigsten Markt für deutsche Exporte abgelöst. Im ersten Halbjahr 2015 lieferte Deutschland erstmals seit Jahrzehnten mehr Waren „Made in Germany“ in die Vereinigten Staaten als ins Nachbarland jenseits des Rheins, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Damit könnte eine Ära zu Ende gehen: Seit 1961 war Frankreich ununterbrochen der größte Absatzmarkt für die deutsche Exportwirtschaft. Die USA waren zuletzt 1959 an der Spitze der Abnehmerländer von Autos, Maschinen und Co. aus der Bundesrepublik, 1960 standen die Niederlande kurzfristig an der Spitze.

Aus Sicht von KfW-Chefvolkswirt Jörg Zeuner ist es aber keineswegs ausgemacht, dass die Amerikaner dauerhaft mehr deutsche Produkte kaufen als die Franzosen. Denn die jüngste Entwicklung sei getrieben von der im Vergleich zu Frankreich größeren Wachstumsdynamik in den USA und dem schwächelnden Euro, der deutsche Produkte außerhalb der Eurozone günstiger macht, in Frankreich aber nicht: „Das muss beides nicht von Dauer sein.“ Es sei gut möglich, dass Frankreich wieder wichtigster Kunden deutscher Exporteure werde.

Im ersten Halbjahr 2015 kletterten die deutschen US-Ausfuhren von 45 Milliarden Euro im Vorjahr auf fast 56 Milliarden Euro, wie aus den Zahlen der Statistiker hervorgeht. Damit entwickelten sich die Exporte über den Atlantik deutlich dynamischer als über den Rhein: Nach Frankreich gingen von Januar bis Juni Produkte im Wert von 53,5 Milliarden Euro nach 51,6 Milliarden Euro vor einem Jahr.

Dieser Trend könnte sich zunächst fortsetzen: Der Internationale Währungsfonds (IWF) traut der weltgrößten Volkswirtschaft im laufenden Jahr ein Wachstum um 2,5 Prozent zu, im Folgejahr um 3,0 Prozent. Für den Euroraum sagten die Experten nur Wachstumsraten von 1,5 Prozent in diesem und 1,7 Prozent im kommenden Jahr voraus.

Als Handelspartner (Exporte plus Importe) hat Frankreich die Nase aber weiterhin vorne, weil Deutschland mehr Waren aus Frankreich einführt als aus den USA. Auf Rang drei und vier der größten Handelspartner folgen die Niederlande und China.

Insgesamt legten die deutschen Ausfuhren im ersten Halbjahr so stark zu wie seit vier Jahren nicht mehr. Die Exporte stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,0 Prozent auf 595,3 Milliarden Euro.

Quelle: dpa via Handelsblatt

Expandieren Sie mit Ihrem Unternehmen in die Vereinigten Staaten

Für viele europäische Unternehmen ist die Expansion in die USA ein attraktives Geschäft. In den letzten Jahren ist ein stabiler Markt mit einer hohen Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Produkten, insbesondere nach neuen Technologien, entstanden und sorgt für ein positives Geschäftsklima.

In den USA ist das Wachstum des BIP größer als in Europa (1,8 % im Vergleich zu 1,3 % in 2014). Außerdem profitiert der Markt von einer sehr gut ausgebauten Infrastruktur, einem verlässlichen Rechtssystem, einer wissensgestützten Wirtschaft, in der Forschung wertgeschätzt wird. Zusätzlich ergeben sich immer wieder neue Möglichkeiten, die durch neue gesetzliche Regelungen, zum Beispiel in Hinblick auf erneuerbare Energien und Umweltpolitik, entstehen. All dies sind gute Gründe in die Staaten zu expandieren.

Trotz der klaren Vorteile ist eine erfolgreiche Standortwahl genauestens zu planen und Bedarf professioneller Beratung, um so eventuelle Hindernisse zu bewältigen. Denn das instabile Finanzsystem, das hohe Handelsbilanzdefizit, die unterschiedlichen Regularien der einzelnen Bundesstaaten, die steigenden Staatsschulden und die hohe Wettbewerbsintensität zwischen den Unternehmen sollten sorgfältig gegen die Vorteile abgewogen werden.

"Bevor Sie hohe Kapitalsummen in eine Unternehmensgründung in den USA investieren, sind Sie gut beraten professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen."

Jeder Fall wird individuell nach den jeweiligen Bedürfnissen und Anforderungen des infrage stehenden Unternehmens bewertet. Außerdem ist es hilfreich jemanden zu haben an den Sie sich wenden können. Wie Sie unten sehen werden, gibt es einige Punkte bei der Standortwahl zu berücksichtigen. Ein erfahrener Berater wird sich auszahlen, da er Ihnen hilft ihr Unternehmen von Gefahren fern zu halten.

Die Kriterien für eine erfolgreiche Standortwahl sind folgende:

  • Arbeitsmarkt: Ohne Frage sind die Arbeitskosten ein wichtiger und entscheidender Faktor. Zwischen den einzelnen Staaten und Counties bestehen hohe Lohnunterschiede, insgesamt sind die Löhne jedoch in den USA um 30% günstiger als in Europa. Dies ist ein ausschlagegebender Faktor für den Unternehmenserfolg des neuen geplanten Standortes. Aufgrund der schwächeren Gewerkschaften in den Südstaaten sind die Löhne dort vergleichsweiße niedrig. Im Allgemeinen wird das Lohnniveau im Jahr 2015 ansteigen und Unternehmen werden zukünftig weniger Arbeitskräfte einstellen. Um eine vollständige Bewertung der besten Standorte für ihr neues Unternehmen vorzunehmen, ist es sehr wichtig Lohntrends, sowie wie die Verfügbarkeit von Fachkräften und Bildungseinrichtungen im Blick zu haben.
  • Infrastruktur: Die Transportinfrastruktur ist in den Staaten generell sehr gut ausgebaut und besonders günstig ist der Transport über den Schienenweg. Die Nähe zu Häfen oder Flughäfen ist insbesondere dann wichtig, wenn Unternehmen ein Teil ihrer Produkte in Europa herstellen oder auch einfach wenn Mitarbeiter schnell und kostengünstig von außerhalb anreisen sollen.
  • Energiepreise: Der Einfluss der Energiepreise auf die Standortwahl hängt sehr stark vom jeweiligen Geschäftsmodell ab. Im Durchschnitt sind die Energiepreise, insbesondere für Gas, in den USA günstiger als in den meisten europäischen Ländern. Trotzdem lassen sich auch in den USA hohe Preisunterschiede, aufgrund der regulierten Preise in den Südstaaten und den deregulierten Energiemärkten im Norden, finden. Dies bietet einen weiteren Verhandlungsspielraum mit den Energieanbietern. Bei erfolgreich geführten Preisverhandlungen, können zukünftig Einsparungen erreicht werden.
  • Wirtschaftsförderung: Durch Wirtschaftsförderungen, die in einigen Staaten oder Counties angeboten werden, kann sich der anfängliche Investitionsaufwand deutlich verringern. In Europa sind solche Wirtschaftsförderungsmaßen eher untypisch. Wobei sich einige Staaten eher auf Arbeitsplatz schaffende Förderungen konzentrieren, unterstützen andere eher kapitalintensive Investitionen. Je nach aufgestelltem Businessplan wird entweder eine einmalige Startfinanzierung oder eine Finanzierung über einen Zeitraum von 10-15 Jahren bewilligt. Ein gutes Beratungsunternehmen ist in der Lage, Sie ausgiebig über Förderungsmöglichkeiten und wie Sie diese bekommen, zu informieren.
  • Grundstück und Gebäude: Nach dem entschieden wurde ob ein Grundstück gekauft oder gemietet werden soll, wird ihr Berater mit Ihnen eine Shortlist mit ausgewählten Standorten, je nach deren Eignung, erstellen. Außerdem sollte eine Rechtsvertretung ausgewählt werden, die mit den jeweiligen bundesstaatlichen Vorschriften vertraut ist und im Interesse ihres Unternehmens handelt. So können Sie sich vor möglichen Hindernissen schützen.
  • Zulieferer: Bei einer erfolgreichen Unternehmensgründung in den USA, sollten Sie darauf achten, dass sich in Ihrer Nähe entsprechend, qualifizierte Zulieferer und professionelle Dienstleister befinden. Ihr Berater wird Ihnen helfen Kontakte zu bewährten Dritten oder auch zu einflussreichen Entscheidungsträgern auf Ebene der Staaten oder Countys aufzubauen.
  • Steuern, Auflagen und Behörden: Es gilt eine ganze Reihe an Besteuerungsvorschiften und Regulierungen zu berücksichtigen, dazu kommen Bauvorschriften und Genehmigungen. Zum Beispiel sind in der Regel die Umweltschutzauflagen in den USA weniger streng als in Europa, aber auch hier gibt es trotzdem große regionale Unterschiede. Außerdem wird eine gute Unternehmensberatung Ihnen einen Überblick über wahrscheinlich anfallende Ein- und Ausfuhrzölle geben.
  • Lebensqualität: Aus betriebswirtschaftlicher Sicht sind die oben aufgeführten Kriterien sehr wichtig, aber um gut qualifizierte Arbeitskräfte anzuziehen, kann die örtliche Lebensqualität ausschlaggebend sein. Dieser Aspekt wird oft übergangen. Jedoch muss auch die Verfügbarkeit von Bildungseinrichtungen, Krankenhäusern, Wohnraum geprüft werden und die Lebenserhaltungskosten sollten in dem anvisierten Gebiet berücksichtigt werden. Eine hohe Lebensqualität wirkt sich begünstigend auf die Mitarbeitersuche aus, egal ob lokale Arbeitskräfte oder Mitarbeiter aus Europa in Ihrer Firma angestellt werden sollen.

Wie Sie sehen können, ist der Auswahlprozess für einem passenden Standort ein Balanceakt. Sobald ihr Berater ein allumfassendes Verständnis für ihre Bedürfnisse und Anforderungen entwickelt hat, wird er zielgenaue Standorte, die ihrem Geschäft optimale Wachstumsbedingungen ermöglichen, auswählen. In der Regel wird er Sie bei den Standortbesichtigungen begleitet und wird Ihnen Schlüsselpersonen des jeweiligen Zielgebietes vorstellen.

Gleich aus welchen Grund Sie in die USA expandieren wollen, ein erfahrener Standortwahlberater hilft Ihnen Fallgruben zu vermeiden und Chancen zu ergreifen. Achten Sie darauf, dass Sie ein Beratungsunternehmen engagieren, welches langjährige Erfahrung in diesem lohnenden aber auch anspruchsvollen Markt vorweisen kann.

Für weitere Informationen gehen Sie bitte auf: corporatesworld.com

Deutscher Werkzeug- und Formenbauer eröffnet neue Produktion in den USA

ATLANTA - 30. Oktober 2014 - Die AWEBA Group, einer der größten und modernsten Werkzeug - und Formenbauer Europas, wird 6 Millionen Euro in eine neue Produktionsstätte mit über 50 Jobs in Dublin, Georgia investieren.

Dazu wird Aweba ein 2800m2 großes Gebäude in Dublin, Georgia anmieten, um fortan Werkzeuge und Formen für den NAFTA-Raum herzustellen. Von den 52 neu geschaffenen Arbeitsplätzen wird der Großteil vor allem von Werkzeugbauern und Produktionsarbeitern besetzt werden.

"Die Nähe zu unseren Kunden, die gut ausgebildeten Arbeitskräfte sowie die ausgezeichneten Fortbildungsmöglichkeiten für Fachangestellte waren die wichtigsten Faktoren, die Dublin als attraktiven Standort kennzeichnen. Für die Hilfe, die wir von den Wirtschaftsförderungen des Countys und des Staates Georgia erhalten haben sind wir sehr dankbar", verkündete Udo Binder, Geschäftsführer von Aweba.

Mit Sitz in Aue, gehört Aweba nicht nur zu den größten und modernsten Werkzeug- und Formenbauunternehmen Europas, sondern ist auch das älteste Unternehmen seiner Branche weltweit. Aweba agiert global und ist zuverlässiger Ansprechpartner in den Bereichen Produktentwicklung, Herstellung von Werkzeugen und Vorrichtungen bis hin zur Instandhaltung, Reparatur und Ersatzteilversorgung während des gesamten Produktlebenszyklus.

Pons Atlantic Partners führte zudem die Site Selection in den USA durch. "Wir sind stolz darauf, den weltweit ältesten Werkzeug und Formenhersteller in die USA gebracht zu haben. Durch einen detaillierten Analyse- und Bewertungsprozess konnten wir im Endeffekt den Standort herausfinden, der ideal zu den Kriterien des Unternehmens passt", sagte Thomas Schwegmann, Geschäftsführer von Pons Atlantic Partners.

Der Glasfaserproduzent Valmiera Glass aus Lettland kündigt ersten U.S. Standort in Georgia an

Berlin, 31.07.2014. Valmiera gab bekannt, den ersten U.S. Produktionsstandort in Dublin, Laurens County zu eröffnen. Das lettische Unternehmen schafft dort in den nächsten 5 Jahren bis zu 150 Jobs und investiert 20 Millionen Dollar.

Valmiera siedelt sich auf einem 40-Acres Grundstück in einem Industriepark an der Interstate 16 in Dublin, Georgia an. In dem 7.400m2 großen Gebäude werden hochwertige Glasfaserprodukte für den amerikanischen Markt produziert. Für den automatisierten Produktionsprozess benötigt die Firma gut ausgebildete Angestellte für gut bezahlte Jobs. Hier profitiert das Unternehmen von QuickStart, dem ausgezeichneten Arbeitnehmer Trainingsprogramm des Bundesstaates Georgia.

"Der neue Produktionsstandort in den USA ist die Folge unserer Kundenorientierung. Unser Umsatz auf dem amerikanischen Markt steigert sich jährlich, aktuell machen Exporte nach Kanada und die USA 14% des Gruppenumsatzes aus. Wir wollen sicherstellen, dass die Produkte näher am Kunden produziert werden, um die Lieferzeit zu verkürzen und bessere Partnerschaften mit unseren Kunden eingehen zu können. Der Standort in den USA unterstützt unseren Wachstumskurs und stärkt unsere Position im weltweiten Markt" sagt Andre Schwiontek, Board Member und Vice President der JSC "Valmieras stikla š iedra".

Pons Atlantic Partners hat die Auswahl und Bewertung von Standorten in mehreren Bundesstaaten vorgenommen. Nach dem mehrmonatigen Auswahlprozess kristallisierte sich der Standort in Georgia aufgrund wichtiger Schlüsselfaktoren als Favorit heraus. "Der Standort bietet hochqualifizierte Arbeitskräfte sowie günstige Energiepreise. Letzteres ist ein wichtiger Wettbewerbsvorteil bei einem solch energieintensiven Produktionsprozess", sagt Thomas Schwegmann, Geschäftsführer von Pons Atlantic Partners.

Grammer AG baut neues US Hauptquatier in Tupelo, Mississippi

Lee County, MI, USA / Amberg, Deutschland, 30. Januar 2014 - Die Grammer AG, führender Spezialist für Sitzsysteme und Pkw-Innenausstattungen errichtet einen neuen Produktionsstandort im amerikanischen Bundesstaat Mississippi. Das neue Werk wird zukünftig auch als neue Grammer US-Zentrale fungieren. Werkseröffnung und Produktionsstart sind für Ende 2014 geplant.

Mit dem neuen Standort wird die Grammer AG ihre lokale Präsenz in Nordamerika weiter ausbauen. Mit dem neuen Werk kann Grammer auch seine interne Wertschöpfungskette in der NAFTA-Region optimieren und seinen Kunden maximale Flexibilität in der Belieferung garantieren. Zusammen mit den beiden großen Produktionsstandorten in Mexiko, dem Automotive Vertriebs- und Entwicklungszentrum in Troy, Michigan, dem Seating Standort im Norden der USA sowie dem neuen Standort in Mississippi verfügt Grammer nun über eine hervorragende Aufstellung im NAFTA-Raum und kann so den erfolgreichen Wachstumskurs im nordamerikanischen Markt weiter fortsetzen.

"Die nordamerikanischen Automobil- und Nutzfahrzeugmärkte sind äußerst wichtige Faktoren in der Wachstumsstrategie des Grammer Konzerns. Wir generieren jetzt schon mehr als 15 Prozent unserer weltweiten Umsätze im NAFTA-Raum und wollen im Laufe der nächsten fünf Jahre den Umsatz in dieser Region nahezu verdoppeln. Daher ist der neue Standort ein wichtiger Meilenstein in unserer globalen Wachstumsstrategie und hilft uns bei der Erreichung unserer ambitionierten Wachstumsziele in Nordamerika", so Hartmut Müller, Vorstandsvorsitzender der Grammer AG.

Pons Atlantic Partners führte für die Grammer AG die Ausschreibung, Qualifizierung und Beurteilung der potenziellen Standorte durch. Die entscheidenden Anforderungen im umfangreichen Forderungskatalog waren die Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften sowie die Nähe zum Automobilcluster. "Der Norden von Mississippi hat sich in den letzten Jahren zu einem der wesentlichen Zentren der amerikanischen Automobilindustrie entwickelt. Lee County bietet für Grammer sehr gute Voraussetzungen für den weiteren erfolgreichen Geschäftsausbau im NAFTA-Raum", zeigt sich Thomas Schwegmann, Geschäftsführer von Pons Atlantic Partners, mit der finalen Standortentscheidung zufrieden.

Die GRAMMER AG ist spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von Komponenten und Systemen für Pkw-Innenausstattung sowie von Fahrer- und Passagiersitzen für Offroad-Nutzfahrzeuge, Lkw, Busse und Bahnen. Mit den beiden Unternehmensbereichen Automotive und Seating Systems generiert die Grammer AG als globaler Partner der Fahrzeugindustrie mit mehr als 8.000 Mitarbeitern in 18 Ländern weltweit einen jährlichen Umsatz von mehr als 1,1 Milliarden Euro.

Die Schwan-STABILO Gruppe konzentriert seine US-Präsenz zukünftig in Murfreesboro, Tennessee.

Nashville, TN (13. November 2013) - Mit Murfressboro hat das Unternehmen einen neuen starken Standort gefunden, um sich weiterhin erfolgreich auf dem amerikanischen Markt zu positionieren. Hierzu wird das bisher in Piscataway, New Jersey, ansässige Tochterunternehmen Schwan Cosmetics, ihre Geschäfte mit der im Jahr 2010 übernommenen Cosmolab Inc. am Standort Lewisburg, Tennessee, vereint.

Das Unternehmen begründet seine Entscheidung mit seiner guten Geschäftsentwicklung. Beide Werke produzieren mittlerweile an ihren Kapazitätsgrenzen. Um die Produktion langfristig sicherzustellen sowie bessere Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter zu schaffen, habe Schwan-STABILO beschlossen, beide Unternehmen an einem Standort zusammenzuführen. "Die neue Schwan Cosmetics USA wird ein Full-Service-Anbieter, der das Erbe der Schwan Cosmetics bei der Entwicklung und Einführung von innovativer und marktorientierter dekorativer Kosmetik weiterführt", so Barbara Bauer-Kropf, Executive Vice President of Sales.

Das Unternehmen plant 38 Millionen US-Dollar in eine neue 173.000 Quadratmeter große Anlage zu investieren. Die Eröffnung des neuen Produktionswerkes ist für Anfang 2015 vorgesehen. Die bisherigen Produktionsstandorte bleiben bis dahin bestehen. Mit dem Umzug werden 250 neue Arbeitsplätze geschaffen. Schwan-STABILO sieht vor, die Arbeitsplätze aus den bisherigen Standorten Piscataway und Lewisburg vollständig nach Murfreesboro zu übertragen.

Tommy Bragg, Bünrgermeister von Murfreesboro, zeigt sich über die Entscheidung des Unternehmens erfreut: "Wieder einmal überzeugt Rutherford County mit seiner bestehenden Infrastruktur, seinen starken und kompetenten Mitarbeitern sowie seiner Lebensqualität. Ich bin zuversichtlich, dass viele der New Jersey Mitarbeiter Tennessee als ihre neue Heimat wählen. Ich begrüße unseren neuen Nachbarn und wünsche ihm viel Erfolg."

Pons Atlantic hat im Auftrag von Schwan Cosmetics die Validierung der Standortwahl vorgenommen und die Auswahl unter Berücksichtigung der Kriterien wie etwa Versorgungsinfrastruktur, Verfügbarkeit von qualifizierten Mitarbeitern sowie die Nähe zu Universitäten bestätigt sowie Standorte in anderen Bundesstaaten als Alternative vorgeschlagen. "Wir freuen uns, dass die Konsolidierung von Schwan-STABILO viele Arbeitsplätze sichert und sogar neue schafft. Mit Murfreesboro hat das Unternehmen eine sehr gute Wahl getroffen", sagt Thomas Schwegmann, Geschäftsführer von Pons Atlantic Partners.

Über Schwan-STABILO
Gegründet im Jahre 1855, ist die Gruppe Schwan-STABILO ein Familienunternehmen mit weltweit rund 4.400 Mitarbeitern. Neben Kosmetik, hat sich die Unternehmensgruppe auf Schreibgeräte sowie spezielle Outdoor-Ausrüstung spezialisiert.

FEUER Powertrain GmbH eröffnet neuen US-Hauptsitz
und Produktionsstandort

Nordhausen/Tunica, MS (24. September 2013) - Die FEUER powertrain GmbH gab heute feierlich bekannt, dass Sie Ihren ersten US-Produktionsstandort in Tunica, Mississippi errichten werden. Für das Projekt, das mittelfristig 300 neue Arbeitsplätze schaffen wird, ist eine Investitionssumme von 140 Mio. US-Dollar (ca. 105 Mio. Euro bis zum Ende der Dekade) vorgesehen.

FeuerPT, Hersteller von Kurbelwellen für die Automobil- und Transportindustrie, hat den Baubeginn für seinen US-Hauptsitz in Tunica auf diesen Herbst festgelegt. Die Produktion soll dann zum Jahreswechsel 2014 / 2015 anlaufen.

Zum neuen FeuerPT-Standort in Tunica sagte Bernd Gulden, Gesellschafter der FEUER powertrain GmbH: "Nach einem intensiven Auswahlprozess sind wir sehr überzeugt davon, mit unserer Entscheidung für Mississippi als unseren ersten Produktionsstandort in den USA die richtige Wahl getroffen zu haben. Sowohl die professionelle Unterstützung der Verantwortlichen des Bundesstaates Mississippi und des Tunica-Landkreises als auch die unternehmerfreundliche Atmosphäre hier in Mississippi gaben uns die Zuversicht, dass dies der ideale Ort ist, um unsere internationale Präsenz weiter voran zu treiben."

Genauso erfreut über die Wahl von FeuerPT zeigte sich auf der anderen Seite Gouverneur Phil Bryant: "Ich bin den Verantwortlichen von FeuerPT sehr dankbar dafür, dass Sie sich für Tunica als Ihren ersten Produktionsstandort in den USA entschieden haben und somit viele neue Arbeitsplätze in unserer Region entstehen lassen. Die Entscheidung von FeuerPT in Mississippi zu investieren ist auch der beste Beweis dafür, dass unser Bundesstaat ein hervorragender Standort für Unternehmen ist und ich bin sehr stolz, dies global agierende Unternehmen im Mississippi-Delta willkommen zu heißen."

"Wir sind sehr erfreut darüber zu sehen, dass FeuerPT eine attraktive Region für seinen neuen Hauptsitz in den USA gefunden hat. Der Landkreis Tunica erfüllt auf ganzer Linie die vielen verschiedenen Kriterien und hohen Anforderungen, die ein Unternehmen des produzierenden Gewerbes an einen neuen Standort stellt," weiß Thomas Schwegmann (Pons Atlantic Partners) zu berichten, der FeuerPT, zusammen mit Dr. Ullrich Kämmerer (Rödl Langford de Kock) und Florian Stamm (Smith, Gambrell & Russell), während des gesamten Auswahlprozesses begleitete und beratend zur Seite stand.

Seit Mitte 2012 hat FeuerPT die Suche in den USA betrieben. Die Anforderungen waren hoch: genügend Freifläche für zukünftige Expansionen, eine Stromversorgung, die auch unter extremen Belastungen zuverlässig arbeitet und ein möglichst erschütterungsarmer Untergrund bildeten nur wenige der notwendigen Kriterien, die am Standort USA für FeuerPT zu erfüllen waren.

Nach Einschaltung des Beraterteams konnte die Geschäftsführung aus mehr als 100 Vorschlägen wählen. Die Standortwahl fiel sehr eng aus; zahlreiche Besuche vor Ort waren notwendig. Schließlich konnte sich Tunica durchsetzen, sicherlich auch wegen der Nähe zur internationalen Metropole Memphis.

Die Firma FeuerPT aus Nordhausen wurde im Jahr 2003 gegründet und produziert heute auf ca. 44.000 m² Produktionsfläche mit mehr als 400 Mitarbeitern bis zu 1.550.000 Kurbelwellen im Jahr. Seit seiner Gründung investierte das Unternehmen bereits 200 Mio. Euro in neue Produktionsstätten und konnte darüber hinaus seinen Umsatz in den letzten fünf Jahren fast vervierfachen.

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Kayser Automotive kündigt neuen
Produktionsstandort in den USA an

Die niedersächsische Firma investiert 17,5 Millionen Dollar in ihren ersten US-Hauptquatier und schafft dort ca. 120 Arbeitsplätze

Berlin/Einbeck/Fulton, KY (2. August 2013)- Kurt-Heinz Borth, Geschäftsführer der Kayser Automotive Systems GmbH kündigte heute zusammen mit Gouverneur Steve Beshear, den Bau eines neuen Produktionsstandortes in Fulton, Kentucky an. Durch die Investition von 17,5 Millionen Dollar sollen in den nächsten Jahren bis zu 120 Arbeitsplätze geschaffen werden. Am neuen Standort wird der Automobilzulieferer künftig auf knapp 5.000 Quadratmetern Produkte für den Tank- und Motorbereich sowie für den Fahrzeug-Innenraum entwickeln, produzieren und vertreiben. Das Werk in Fulton soll Anfang 2014 mit der Produktion starten. Erste Personaleinstellungen werden Ende 2013 erfolgen.

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Günstige Energiepreise führen Voestalpine in die USA

Nach dem Vergleich von 117 Standorten in acht Ländern investiert das österreichische Unternehmen Voestalpine 550 Millionen Euro in ein neues Werk in Texas. Firmenchef Wolfgang Eder nennt im Handelsblatt Logistik, Energieversorgung, das politische Umfeld sowie den Bildungsgrad der Arbeitskräfte als ausschlaggebende Faktoren.

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Erfolgreiches Comeback der US Industrie

Nach jahrzehntelangem Abwärtstrend befindet sich das produzierende Gewerbe in den USA wieder im Aufwind. Wie in Die Welt zu lesen, sind günstige Lohnkosten, eine relativ schwache Währung und vor allem billige Energie die treibenden Kräfte der Reindustrialisierung. Die Produktion im eigenen Land scheint sich für immer mehr amerikanische Firmen wieder zu lohnen, doch gerade auch ausländische Firmen nutzen die Wettbewerbsvorteile des Standortes USA.

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